Das Haus auf dem Hügel


Silvia Stoica ist schon über 80, doch zweimal täglich steigt sie mehr als eine Stunde lang einen steilen Pfad hinauf, um ihr Vieh zu füttern. Ähnlich wie sie leben viele Frauen im Schiltal – im Takt des Laufs der Sonne und der Subsistenzlandwirtschaft.

Veröffentlicht am 31. Juli 2014  |  

Gegen fünf Uhr nachmittags zieht Silvia Stoica ihre Plastikschlappen an, nimmt ihren Beutel, knotet das Kopftuch unter dem Kinn zusammen und geht aus dem Haus. Sie schließt das rote Tor ab und macht sich auf den Weg entlang der Hauptstraße von Aninoasa. Sie überquert den Bach auf der kleinen Brücke, lässt die vierstöckigen Plattenbauten hinter sich, dann den Laden mit Terrasse, in dem Radu Bîrdeas Frau Lebensmittel und Bier verkauft, und den Bagger, der die Schlaglöcher flickt. „Küss‘ die Hand!“, nuschelt ein schüchternes Kind, ohne die Augen vom Boden zu erheben. Die Frau nickt leicht mit dem Kopf und lächelt kurz. Sie läuft weiter. An einem Pfosten installiert ein Arbeiter ein weiteres Internetkabel, während ihm ein zweiter die Leiter festhält. Die gelbe Röhre, durch die das Gas in die Stadt hätte fließen sollen, bleibt ebenfalls hinter ihr zurück, als Silvia Stoica in eine kleine, steile Seitenstraße abbiegt.

Bald hört der Asphalt auf und ein Steinweg führt weiter hinauf, bis zu einer orthodoxen Kirche mit braunroten Kuppeln. „Hier wird jetzt die Messe nur noch zweimal im Monat gesungen, weil in den Häusern da oben nur wenige verblieben sind“, sagt die Bäuerin. Die Sonne scheint halbherzig, wie im Frühling, und vom Kirchenhof öffnet sich der Blick ins Tal, wo Aninoasa liegt. Auf den Hügeln rund herum stehen verstreut alte Hütten aus Holz zwischen Waldflecken. Auf diesen Bauernhöfen leben heute gerade noch ein paar Dutzende Einwohner im Alter von Silvia Stoica. Sonntags nach dem Gottesdienst sieht man, wie sie sich unter dem Vordach der Kirche versammeln, um ein Glas Pflaumenschnaps „auf den Geist der Verstorbenen“ zu trinken.

Sie sind orthodox seit eh und je, und man nennt sie „Momârlani“, so etwas wie „ungehobelt“. Die Fremdbezeichnung haben sie sich angeeignet und sie sind mittlerweile stolz darauf. Bevor die Kohlenvorräte entdeckt wurden, war das Schiltal nur von ihnen bewohnt. Als die habsburgischen Behörden gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Industrialisierung der Region anfingen, zeigte sich diese ziemlich isolierte Bauerngemeinde wenig begeistert von den Arbeitern, die aus allen Ecken Österreich-Ungarns zuzogen und meistens andere Sprachen redeten und an einen anderen Gott glaubten. „Barabe“ nannten die Momârlani die Ankömmlinge – im Dialekt sind das Außenseiter, die man nicht gebrauchen kann. Lange gingen die Einheimischen weiter ihren traditionellen Beschäftigungen, der Vieh- und Schafzucht nach. Bis spät in die neunziger Jahre zogen die Transhumanz-Schäfer jeden Frühling mit ihren Herden in die Berge und kamen im Herbst zurück. Schließlich haben die attraktiven Löhne, die vor der Wende im Bergbausektor üblich waren, die Bauerngemeinde weitgehend aus der historischen Isolation herausgelockt, und die damals jüngeren Generationen sind zu einer urbanen Existenz übergegangen.

Silvia Stoicas Mann, auch er ein Momârlan, hat beim Bergwerk in Dâlja gearbeitet. „Sehr groß war er nicht, dafür aber fleißig“, erinnert sich die Frau. Als er von der Mine kam, fing er gleich an, auf dem Hof zu arbeiten, kümmerte sich um die Tiere und machte Käse, den sie in der Stadt verkaufte. Doch „die Luft war schlecht“ unter Tage, der Tag ist jetzt neun Jahre her, an dem er gestorben ist. „Nur schwer konnte ich mich von ihm verabschieden, er spielte doch Schäferflöte und wir gingen zusammen auf alle Dorffeiern. So sehr hat er mich verwöhnt.“ Bis zum Haus auf dem Hügel ist es schon noch eine gute Strecke hin. Von der Kirche steigt ein ausgetretener Pfad weiter hinauf, vorbei an den Strommasten. Links und rechts liegen grüne Wiesen und, ab und an, ein Wäldchen. Die Bäuerin stützt sich auf ihren Stock und läuft weiter, gleichen Schrittes, als der Pfad immer enger wird und steil bergauf klettert.

„Nur schwer konnte ich mich von ihm verabschieden, er spielte doch Schäferflöte und wir gingen zusammen auf alle Dorffeiern. So sehr hat er mich verwöhnt.“

Heute leben geschätzte 10-20.000 Momârlani im Schiltal. Die genaue Zahl kann nicht geprüft werden, weil Stammeszugehörigkeit nicht in den statistischen Erhebungen erfragt wird. Sie wohnen hauptsächlich in den Dörfern der Region oder an den ländlich geprägten Peripherien der Städte, wie in Aninoasa. Sie haben am alten Brauch festgehalten, ihre Verstorbenen im eigenen Garten zu begraben, was den orthodoxen Priestern und den für die Friedhöfe zuständigen Gesundheitsbehörden bis heute Kopfschmerzen bereitet. Von Hinterhöfen und Blumengärten sollen die Heimgegangenen immer wieder einen Blick darauf werfen, wie gut die Nachfahren wirtschaften. Begrübe man sie weit von ihrem Haus entfernt, so könnten sie sich in Gespenster verwandeln, zu ihrem Grundstück zurückkehren und spuken. Die Tradition wurde immer toleriert, weil die Momârlani sie für wichtig halten, obwohl sie heute weniger an Geister glauben.


Silvia Stoica geht jeden Sonntag in die orthodoxe Kirche, hört dem Priester zu, aber, „wenn es so weit ist“, möchte sie ungerne auf den Friedhof. Viel lieber will sie neben ihren Mann Aurel, in den Garten. Sie ist schon über 80 Jahre alt, „es ist nicht mehr so lange hin“, sagt sie. Sie hat zwei Kinder großgezogen, die jetzt auf die sechziger zugehen. Irgendwo angestellt war sie nie, doch sie kümmerte sich ihr ganzes Leben um die Tiere. Vor der Wende hatte die Familie auch Kälber, um die 20 Schafe, Geflügel und jedes Jahr ein Schwein. Einmal suchte die Miliz Aurel, weil er eigenständig ein Kalb geschlachtet hatte, obwohl es verboten war. Die Behörden hatten die Bauern für schuldig an der andauernden Lebensmittelkrise erklärt und versucht, die damals wie heute praktisch nicht besteuerte Subsistenzlandwirtschaft unter staatliche Kontrolle zu bringen. Zu guter Letzt ist der Mann einer Haftstrafe entkommen und musste nur Bußgeld zahlen. Die Kollektivierung und die Regulierung der Bauernhöfe blieben im Schiltal im Ausmaß unerheblich.

Von der Hügelspitze bellen Hunde, die spüren, dass jemand näher kommt. Seit die Frau zwischen den Heuwiesen immer steil bergauf läuft, ist es eine gute Stunde her. Sie ist daran gewöhnt, diesen Weg macht sie hin und zurück zweimal am Tag. Ganz oben auf dem Hügel steht das Haus, in dem sie mit ihrem Mann vier Jahre lang gewohnt hatte, ehe die Familie in die Stadt zog. Auf dem Bauernhof und im Stall hielten sie das Vieh und im Winter auch die Schafe. Die konnten sie nicht, wie die anderen Tiere, mitnehmen, weil Heu und Wiese hier oben waren. So kommt es, dass Silvia Stoica seit mehr als 30 Jahren jeden Tag den schwierigen Weg hinaufsteigt – einmal morgens und noch einmal abends. Die Schafe hat sie nach dem Tod ihres Mannes verkauft: „Ich konnte nicht als Weib im Sommer in die Berge gehen und schauen, ob der Schäfer alles richtig macht.“ Dennoch hat sie hier oben noch ein Pferd und zwei Kühe, die sie pflegen muss.

„Morgens stehe ich um sechs oder sieben auf“, sagt sie, „füttere das Schwein und das Federvieh, und um acht bin ich schon unterwegs.“ Sie erreicht das Haus auf dem Hügel, öffnet die Stalltür und, wenn kein Schnee liegt, lässt sie die Tiere auf die Wiese laufen. Sie gießt frisches Wasser in den Trog und im Winter bringt sie Heu. Bis sie zurück in die Stadt kommt, ist es fast Mittagszeit, und sie fängt an zu kochen. Nachmittags macht sie sich wieder auf den Weg, um das Vieh zurück in den Stall zu bringen, die Kühe zu melken und die frische Milch heimzubringen, bevor es dunkel wird. Weil sie nur auf ihrem Bauernhof arbeitete, hat sie, seitdem sie alleine lebt, kein anderes regelmäßiges Einkommen als die Witwenrente. Freilich ist die Summe, um die 130 Euro im Monat, nicht die schlechteste, denn die Bergleute der älteren Generationen, wie Silvia Stoicas Mann, konnten in hohem Alter noch mit einem einigermaßen anständigen Einkommen rechnen. Aber selbst so könnte sie nicht über die Runden kommen, wenn sie nicht genug Fleisch, Eier und Milch hätte, um etwas davon in der Stadt zu verkaufen.

Nach dem letzten Anstieg steigt die Frau über einen Draht, den sie gezogen hat, damit das Vieh nicht auf das Nachbargrundstück läuft. Sie macht das Holztor des Bauernhofs auf. Weiter oben gibt es ein Heuhaufen, der vom letzten Jahr übriggeblieben ist, und einen Holzstoß. Im Hof hat die Bäuerin auch Apfelbäume, die noch nicht geknospt haben, obwohl es bald Ostern ist. Es war kalt dieses Jahr. Der Brunnen ist weit weg und im Winter „konnten wir nur schwer Wasser holen“. „Aber einmal geholt, ist das Wasser hier oben gut, nicht wie in der Stadt voller Chlor. Es machte den Kaffee stark.“ In den fünfziger Jahren, nach ihrer Hochzeit, zog Silvia Stoica zu den Eltern ihres Mannes, die aus dem benachbarten Dâlja stammten. Doch kurz darauf kam es zu Streitigkeiten und die Schwiegereltern schmissen das Paar raus. So kommt es, dass sich die neue Familie ein Haus bauen musste – auf dem einzigen Grundstück, das sie besaß, nämlich hier, auf der Hügelspitze, ungefähr anderthalb Stunden von Aninoasa entfernt. „Als ich mit meinem Mann hierher zog, gab es nichts auf diesem Hügel, weder Haus, noch Zaun, noch Bäume. Wir haben alles gemacht.“

„Als ich mit meinem Mann hierher zog, gab es nichts auf diesem Hügel, weder Haus, noch Zaun, noch Bäume. Wir haben alles gemacht.“


Die zwei Kühe haben ihre Herrin anerkannt und machen sich im Glockenklang auf den Weg zum Stall. Ein kleiner bunter Hund hört nicht auf zu bellen. Mit der Mistgabel holt Silvia Stoica Heu aus der Scheune und gibt es in den Trog, „damit es denen bis morgen früh reicht“. Ähnlich wie der Stall ist das Haus aus unverputzten Holzbrettern, und das Blechdach wurde mehr schlecht als recht geflickt, nachdem es seitlich durchgerostet war. Drinnen sieht es wie in einem ethnografischen Museum aus. An die grünlich gemalten Wände hat die Frau Keramikteller gehängt, die wiederum mit diversen Tüchern und Vorhängen geschmückt sind. Die Stühle hat sie mit Spitzendecken verkleidet, der Teppich über dem Bett ist ebenfalls von ihr gewoben und auf den bestickten Kopfkissen prangt eine dickliche Puppe mit einem rosa Käppchen.

Nachdem sie bei den Tieren fertig ist, schließt Frau Stoica die Tür und macht sich auf den Weg zurück, bergab. „Der Bär kommt nicht bis hierher, früher kamen die Wölfe, aber selbst die habe ich lange nicht mehr gesehen. Nur die Rehe kommen noch“, sagt sie. Auf jeden Fall sind ihre Tiere jetzt sicher im Stall. „Ich melke sie morgen früh, wenn sie mehr Milch haben.“ Bis morgen kann sie ruhig sein. Käse macht sie nicht mehr, aber frische Milch verkauft sie noch regelmäßig an die Frauen in Aninoasa. Wenn sie zehn Liter erhalten haben, zahlen die Käuferinnen. Nur eine hält sich nicht an die Regel und behauptet, Silvia Stoica habe ihr die Milch geschenkt. Aber dieser Unverschämten hat die Bäuerin einiges ins Gesicht gesagt. Sie selber wurde in der Nähe von Petroșani, in einem Dorf namens Peștera Bolii geboren. „Mir hat es noch nie in Aninoasa gefallen, aber mein Mann hat immer darauf gedrängt, weil er hier aufgewachsen war und hier arbeitete.“ In Petroșani findet sie die Menschen netter, es gibt mehr Leute und die Stadt ist größer. „Die hier in Aninoasa sind wie mit der Mistgabel gesammelt.“

In Petroșani findet sie die Menschen netter, es gibt mehr Leute und die Stadt ist größer. „Die hier in Aninoasa sind wie mit der Mistgabel gesammelt.“

Als sie hierher zog, erinnert sich die Frau, „war es noch hässlicher als jetzt. Seitdem hat man die Plattenbauten hochgezogen und die Bretterbuden abgerissen.“ Doch damals sei Aninoasa voll mit Bergleuten aus der Maramureș, aus Bistrița, aus den Westkarpaten und aus allen Ecken Siebenbürgens gewesen. „Dann kamen die Moldauer, die ein Stück schneller waren, aber 14 Kinder machten“, wundert sich die Bäuerin heute noch. Ihre Kinder, nur zwei, sind dennoch in Aninoasa geblieben. Der Sohn arbeitete ebenfalls bei der Mine, als Waggonauflader, und wurde in den neunziger Jahren entlassen. Danach hat er eine Weile kein Geld mehr gehabt und ist auch krank geworden. „Er hat eine Uhr am Herzen, man hat sie ihm im Krankenhaus in Timișoara in den Brustkorb gesteckt, damit er weiter leben kann.“ Heute wohnt er mit seiner Frau in der Stadt, „im Nachbarhaus eben“. Er hat vier Kinder, einige davon sind ihrerseits schon verheiratet.


Insgesamt hat Silvia Stoica sechs Enkel und sechs Urenkel. Sie genießt die Zeit mit der Familie, aber weder sie noch die Kinder haben genug Zeit. Alle haben ihre Probleme. „Würde ich nicht jeden Tag meinen Weg gehen, wäre es schlimmer, mir würden die Beine steif“, meint die Frau. So könne sie nachts besser schlafen, und die frische Luft und die Bewegung halten sie fit. Sie hat keine Angst davor, eines Tages nicht mehr den steilen Pfad laufen zu können. Freilich sei sie ein Mal müde geworden, es sei ihr schwindlig gewesen. „Ich bin umgefallen und dachte, was mache ich denn jetzt, wie stehe ich wieder auf? Aber ich bin langsam aufgestanden und habe einen Jungen hier auf dem Pfad getroffen. Er hat mir die Hände und das Gesicht gut gerieben und ich bin wieder zu mir gekommen. Ich bin gut zu Hause angekommen.“

Ein anderes Mal ist sie die Treppe neben der Kirche heruntergefallen und hat sich drei Rippen gebrochen. „Sie haben mich durchstrahlt, aber ich wollte nicht im Krankenhaus bleiben.“ Als er sah, dass die Bäuerin stur blieb, drohte ihr der Arzt halb witzelnd: „Da komme ich gleich mit einem großen Stock“, sagte er, „Deine gebrochenen Rippen reiben an den Lungen und Du wirst Dich nicht alleine erholen können.“ Die Frau gab dann den Widerstand auf und blieb im Krankenhaus. „Sie haben mir Spritzen gegeben und ich wurde wieder gesund.“ Nach der Entlassung nahm sie ihre täglichen Wanderungen wieder auf, aber sie lief vorsichtiger. Falls sie sich eines Tages nicht mehr um das Vieh kümmern kann, will sie es verkaufen. Die Kinder wünschen sich diese Sorgen nicht. „Wir sind mit Tieren aufgewachsen, jetzt können sie mit dem Grundstück machen, was sie wollen“, sagt die Bäuerin manchmal, eingeschnappt. „Wenn ich tot bin, bleibt den Kindern doch das Haus auf dem Hügel. Sie können es als Ferienhütte benutzen“, schlägt sie vor, wenn sie bessere Laune hat.

Wie auch immer, Silvia Stoica möchte ungerne auf ihre Tiere verzichten. Sie stocken ihr Einkommen auf, obwohl sie nicht viel Geld bringen. Vor zwei Jahren hat sie ein Schwein für 270 Euro verkauft, letztes Jahr für 290. Dieses Jahr hat sie ein Kalb gehabt, und es brachte 225 Euro. Dennoch hat sie immer auch etwas für sich selbst behalten. „Nicht dass ich viel Fleisch essen würde“, sagt sie, „aber ich mag es, wenn ich immer etwas in der Küche habe.“ Nach Petroșani fährt sie jetzt nur noch einmal im Monat, zur Sparkasse, um ihre Rente abzuheben. In Bukarest hingegen war sie noch nie.

Frau Stoica zieht sich langsam eine weiße Wolljacke an. Sie ärgert sich ein bisschen, als sie nicht gleich den Ärmel hinter ihrem Rücken findet. Bald ist Dämmerung und die Abendfrische steigt von den Bergen hinab. Über den Waldflecken sieht man im Tal die braunroten Kuppeln der Kirche und, weiter unten, die Silhouetten der Plattenbauten von Aninoasa. Die Bäuerin läuft gleichmäßigen Schrittes den Pfad bergab. Der Wind wird ruhiger. Schließlich erreicht sie die ersten Häuser an der Straße, sie geht vorbei an der neulich knallrot gestrichenen Schule und an dem Schulhof, wo die Kinder Fußball spielen, und lässt auch die kläglichen Reste eines alten Minengebäude hinter sich. In einem Laden, der im Erdgeschoss eines Wohnblocks Lebensmittel und Gasflaschen verkauft, macht sie eine kurze Pause, um Brot für sich selbst und den Hund zu kaufen. Sie geht über die kleine Brücke, unter der der Bach fließt, holt den Schlüssel aus dem Beutel heraus und schließt das Tor auf. Morgen früh läuft sie wieder los.



Veröffentlicht am 31. Juli 2014  |  

Das ist die dritte Geschichte aus einer Serie, die wir in zweiwöchentlichem Takt fortsetzen werden.
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